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Siegfried Trebuch

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Umgang mit negativer Energie

Liebe Freunde! Als spirituelle Menschen werden wir hier auf dieser Welt immer wieder vor besondere Herausforderungen gestellt. Auch wenn wir uns redlich bemühen, uns auf das Gute und Lichtvolle auszurichten, so werden wir unweigerlich immer wieder mit der dunklen Seite der Welt und auch der dunklen Seite in uns konfrontiert. Wenn es wieder einmal soweit ist, stellt sich die Frage, wie wir konkret damit umgehen können. Sollten wir dagegen kämpfen, es einfach ignorieren oder einen ganz anderen Weg gehen? In diesem Video werde ich auf die einzelnen Strategien eingehen und konkrete Tipps geben, wie du mit negativer Energie am besten umgehen kannst.

Das Schauspiel des Lebens spielt sich grundsätzlich auf zwei Ebenen ab: Der äußeren, gesellschaftlichen und der inneren, seelischen. Werfen wir zuerst einen Blick auf die individuelle Seelenebene. Wir verfügen über äußerst sensible Sensoren wenn es darum geht, unseren aktuellen energetischen Zustand einzuschätzen. Wenn wir verzweifelt, wütend oder ängstlich sind, merken wir das in der Regel sehr schnell und deutlich. All diese Zustände sind energetisch niedrig schwingend. Unsere Seele will sich so nicht fühlen und zeigt uns an, dass Handlungsbedarf besteht. Es liegt in ihrer Natur, nach einem Zustand des Wohlbefindens, der Freude und Harmonie zu streben. Was können wir also tun? Zuerst gilt es, die Ursache der negativen Energie zu lokalisieren. Handelt es sich um einen externen Auslöser, wie zum Beispiel eine problematische Beziehungs- oder Arbeitssituation, so kann man versuchen, ihn zum Beispiel auf Gesprächsebene aufzulösen. Das ist aber nicht immer möglich. Oft sind wir ganz auf uns selbst zurückgeworfen und müssen mit inneren Konflikten selber klar kommen. Es sind genau diese Situationen, mit denen wir uns meist am schwersten tun, andererseits bergen sie das größte Entwicklungspotential auf unserem Weg zur Vollendung der Seele.

Wenn wir intraseelisch mit negativer Energie konfrontiert sind, haben wir grundsätzlich drei verschieden Optionen, darauf zu reagieren: Dagegen kämpfen, sie verdrängen oder sie auflösen. Schauen wir uns jede Option und ihre Folgen genauer an. Die schlechteste Reaktion ist, dagegen zu kämpfen. Wenn man offensiv gegen Negativität kämpft, nährt man sie mit Energie und macht die Situation nur noch schlimmer. Wir alle kennen das: Wenn wir Wut mit Wut begegnen, wird die Wut dadurch nur größer. Das führt uns also nicht zum Ziel. Die zweite Option ist, das Unangenehme einfach zu ignorieren und sich mit etwas anderem abzulenken, indem man zum Beispiel im Netz surft oder fern sieht. Solange man sich ablenkt, sieht man zwar das Problem nicht mehr, es verschwindet aber auch nicht. Irgendwann bahnt es sich wieder seinen Weg an die Bewusstseinsoberfläche und wir werden aufs Neue damit konfrontiert, ob wir wollen oder nicht.

Der einzig wirklich wirksame Weg ist, dem Thema ins Auge zu sehen und sich an dessen Auflösung zu machen. Dafür gibt es eine breite Palette an therapeutischen Möglichkeiten wie zum Beispiel Rückführungen oder systemische Aufstellungen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass sich die richtige Meditationstechnik als effektivstes Werkzeug erwiesen hat, um intraseelische Spannungen aufzulösen. Diese Strategie ist genial einfach und zugleich hochwirksam: So wie die seelischen Themen in uns liegen, ist auch deren Lösung in uns zu finden. Wie das konkret funktioniert, habe ich in meinem Buch ausführlich beschrieben.

Bisher haben wir die individuelle Seelenebene betrachtet. Wie sieht es nun im gesellschaftlichen Bereich aus? Auch hier sind wir besonders in der aktuellen Zeitqualität mit verschiedensten Variationen negativer Energie konfrontiert. Wenn wir in einer Welt voller netter und guter Menschen leben würden, wäre es einfach. Wir kämen erst gar nicht in die missliche Lage, uns mit den Abgründen der menschlichen Seele auseinandersetzen zu müssen. Aber in dieser Welt werden wir auf den Prüfstand gestellt und immer wieder an unsere Grenzen gebracht. Hier können wir zeigen, wie es um unsere Spiritualität bestellt ist.

Angenommen, es kommt jemand von außen auf uns zu und will, dass wir etwas tun, was genau in die entgegengesetzte Richtung von dem weist, was unser moralischer Kompass anzeigt. Auf gesellschaftlicher Ebene kann das zum Beispiel durch ein Gesetz geschehen, das wir für Unrecht erachten. In so einer Situation stehen uns wiederum drei Handlungsoptionen offen, die wir uns aus dem Blickwinkel spiritueller Gesetze ansehen wollen. Die erste Option wäre, dass wir offensiv dagegen kämpfen, indem wir unserer Wut freien Lauf lassen und auch vor der Anwendung von Gewalt nicht zurückschrecken. Was würden wir damit erreichen? Die Unterdrücker warten nur auf so eine Reaktion. Oft wird sie von ihnen sogar regelrecht provoziert, denn es gibt ihnen die Möglichkeit, mit dem Finger auf die Gegenseite zu zeigen und zu sagen: „Das sind die Bösen, weil sie Gewalt anwenden.“ Und damit haben sie auch ein Stück weit recht. Wer mit Gewalt auf Unrecht reagiert, macht sich selbst schuldig und verletzt damit das geistige Prinzip der Gewaltlosigkeit und des Nicht-Verletzens. Eine aggressive Reaktion ist die schlechteste Option, die wir wählen können. Sie hat den gegenteiligen Effekt von dem, was wir eigentlich erreichen wollen. Anstatt negative Energie abzubauen, füttern wir sie noch. Wesentlich intelligenter ist es, das Böse auszuhungern, indem man ihm keine Energie gibt. Natürlich erfordert es manchmal ein beträchtliches Maß an Selbstbeherrschung, nicht zurückzuschlagen, aber genau diese Qualität ist es, die einen wahren spirituellen Menschen auszeichnet.

Sehen wir uns nun die zweite Option an. Man kann natürlich stillschweigend alles akzeptieren, was von einem verlangt wird ohne jeglichen Widerstand zu leisten. Das wäre das extreme Gegenteil der ersten Handlungsoption. Wenn wir das tun, besteht jedoch die Gefahr, dass wir unsere eigenen Prinzipien verraten. Wir würden zu willenlosen, beliebig steuerbaren Zombies werden. Wenn wir ehrlich sind, müssten wir uns dann eingestehen, dass wir uns für unsere Prinzipien nicht wirklich einsetzen und sie nicht leben, wenn es darauf ankommt. Sie sind dann genau so viel wert, als hätten wir gar keine. Es kann auch sein, dass uns die Angst vor Repressionen davon abhält, zu unseren Prinzipen zu stehen. Wenn wir das tun, werden wir früher oder später ein Problem haben, uns selbst im Spiegel zu sehen. Das ist also auch nicht der richtige Weg.

Es gibt jedoch noch einen dritten, der in der gesunden Mitte zwischen den beiden anderen liegt. Wir können es einerseits vermeiden, uns der Anwendung jeglicher Form von Gewalt schuldig zu machen, andererseits können wir es gleichzeitig vermeiden, unsere Grundsätze zu verraten. Mahatma Gandhi hat das gewaltlosen Widerstand genannt. Übrigens, den Film über ihn aus dem Jahr 1982 sollte man gesehen haben. Wenn wir von Autoritäten zu Handlungen gezwungen werden, die wir zutiefst als Unrecht empfinden, so brauchen wir nicht tun, was uns befohlen wird. Wir schlagen nicht zurück, tun aber auch nicht, was uns auferlegt wird.

Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Mit dieser Haltung werden wir beiden Forderungen gerecht: Niemand wird in seiner Freiheit eingeschränkt oder gar verletzt. Gleichzeitig zeigen wir, dass wir für das einstehen, woran wir glauben. Auch wenn diese Position nicht leicht zu halten ist, so ist sie doch die Einzige, die allen spirituellen Gesetzen gerecht wird.

Wenn wir die Kraft zeigen, Ungerechtigkeit die Stirn zu bieten und zwar in einer friedvollen, aber dennoch standhaften Weise, so ermutigt das auch andere, sich an unsere Seite zu stellen. Dadurch entsteht ein Bollwerk, das die Ungerechtigkeit eindämmt und vermeidet, dass sie sich ungehemmt ausbreiten kann. Sinnvoller und berechtigter Widerstand muss immer im Einklang mit den geistigen Gesetzen wie Gewaltlosigkeit, Wahrheit, Gerechtigkeit, Redefreiheit und Selbstbestimmung stehen. Wie uns die Geschichte lehrt, laufen diese Werte stets aufs Neue Gefahr, angegriffen und untergraben zu werden. Wir dürfen und müssen diese gottgegebenen Rechte verteidigen, wenn sie von politischen Autoritäten, aus welchem Motiv auch immer, eingeschränkt oder gar abgeschafft werden.

Mahatma Gandhi sagte:

Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die leise innere Stimme.

Jeder von uns hat in seinem Inneren Zugang zur höchsten Wahrheit. Solange diese auch auf gesellschaftlicher Ebene und von politischen Autoritäten respektiert wird, gibt es keinen Handlungsbedarf. Wenn wir jedoch spüren, dass etwas nicht stimmt, müssen wir hellhörig werden und gegebenenfalls aktiv werden. Manche meinen, jegliche Form des Widerstandes wäre ein Zeichen der Unreife und Gehorsam ein Zeichen der Reife. Wenn man Autoritäten gehorcht, die nichts Gutes im Sinn haben, so hat das mit Reife wenig zu tun, sondern eher mit Charakterschwäche. In solchen Fällen wird gerne der Vorwand: „Ich tue nur meine Pflicht“ vorgeschoben. Der Betroffene kann sich so jedoch nicht aus seiner Verantwortung entziehen. Wahre Reife ist, der Wahrheit zu gehorchen, die wir durch unsere innere Stimme vernehmen können. Der Überwindung unserer inneren Dunkelheit, die sich uns in Form von Angst, Wut und Ohnmacht zeigt, sollte erste Priorität eingeräumt werden. Wenn wir das verabsäumen, bleibt jede äußeren Aktivität wirkungslos. Mahatma Gandhi hat das mit folgenden Worten auf den Punkt gebracht:

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!

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Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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