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Verrückte Zeiten

Verrückte Zeiten

Es sind verrückte Zeiten, die wir gerade durchleben. In allen Ecken der Welt brodelt es. Manchen Politikern scheint der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen zu sein. In einem vernünftigen Staat sollten eigentlich die Weisen und Besonnenen an der Spitze stehen, doch diese Qualitäten sind derzeit wenig gefragt. Stattdessen regieren Dummheit und Ignoranz, hemmungslose Gier und Machtstreben. Parallel dazu schrumpft der Raum für Menschlichkeit. Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt müssen von weniger als einem Dollar pro Tag leben, während eine Handvoll Milliardäre mit jedem Tag noch reicher wird, ohne irgend etwas Ersprießliches zur Gemeinschaft beizutragen. Für Bildung gibt es kaum Geld, dafür fließen Milliarden in die Waffenproduktion. Nur um eine Zahl zu nennen: Trump hat für 2019 ein Militärbudget von 716 Milliarden Dollar genehmigt. Mit dem einseitigen Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag wurde ein neues atomares Wettrüsten eingeleitet. Währenddessen fliegt uns das globale Klima um die Ohren, aber das scheint kaum jemanden ernsthaft zu interessieren, Trump am allerwenigsten. Die einzige aufrichtige vernünftige Stimme dazu kommt von einem 15-jährigen Mädchen. Da muss man sich schon fragen, ob die Mächtigen noch zu retten sind.

Wenn ich mir den aktuellen Zustand der Welt ansehe, fühle ich mich an die Johannes-Offenbarung erinnert. Dort ist die Rede von einer Zeit, in der der “Teufel” freigelassen wird und uneingeschränkt wüten darf, zumindest für eine gewisse Zeit. Es ist ein apokalyptisches Szenario, das sich auf der irdischen Bühne des Weltgeschehens auftut. Nun geht es mir nicht so sehr darum, politische Lösungen zu diskutieren oder darüber zu spekulieren, wie die Geschichte weitergehen wird. Das wird an anderen Stellen schon zur Genüge getan. Mir geht es um die spirituellen Implikationen und die Frage, wie jeder Einzelne von uns mit der steigenden seelischen Belastung umgehen kann.

Aus einer übergeordneten Perspektive betrachtet geht es um nichts anderes als um den uralten Kampf zwischen Gut und Böse. Das Gute will Freiheit, Friede und Harmonie, während die Dunkelheit nach Profit, Macht und Streit strebt. Wir dürfen jedoch nicht dem Irrtum verfallen, wir hätten mit alldem nichts zu tun.

Der äußere Kampf ist ein Spiegel für den Kampf, der sich in jeder menschlichen Seele abspielt. Das eigentliche “Schlachtfeld” liegt in unseren Herzen.

Stellen Sie sich vor, alle Menschen wären in innerem Frieden und Harmonie. Gäbe es dann noch Waffen und Kriege, Hunger und Ungerechtigkeit? Wohl kaum. Deswegen ist es so wichtig, sich um ein reines und liebevolles Innenleben zu bemühen. So schrecklich die gegenwärtigen Umstände auch sein mögen, so haben sie spirituell betrachtet durchaus ihren Sinn. Sie nötigen uns regelrecht dazu, nach der Quelle des Guten zu suchen. Wenn sie nicht im Außen ist, wo dann?

Wenn wir uns nach einer besseren Welt sehnen, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als sie zuerst in uns selbst zu verwirklichen. Es ist leicht, spirituell zu sein, wenn man nur von netten Menschen umgeben ist und es einem an nichts fehlt. Wie es um das eigene Innenleben wirklich bestellt ist, zeigt sich erst, wenn die Umstände nicht mehr so rosig sind. Und genau darum geht es jetzt. Der Druck steigt und so kommt es auf die innere Stabilität an, ob man in der Lage ist, ihn auszuhalten. In dieser Zeit der Prüfung zeigt sich, wer sein inneres Haus auf Fels gebaut hat. Echte Spiritualität macht stark und gibt Zuversicht. Sie trägt, selbst wenn rundherum alles zu kollabieren scheint.

Der wirkungsvollste Weg, Licht in die Dunkelheit zu bringen ist, die eigene positive Energie zu stärken und sie, trotz aller äußeren Widrigkeiten, aufrecht zu halten.

Deswegen ist es so wichtig, jeden Tag immer wieder aufs Neue das Feuer positiver Energie in uns zu entfachen. Der Mensch, in dem die Quelle der Liebe sprudelt, kann unmöglich Schlechtes tun. Seine Wirkung auf die Umwelt wird heilsam sein. Wohin er auch geht, wird er Gutes bringen. Wenn es mehr Menschen gäbe, die das verstehen und auch leben würden, dann wäre die Welt in kürzester Zeit ein lichtvollerer Ort.

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Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. …… denn alles ist Energie – wir unterscheiden uns nur im Grad der Frequenzen! Diese Summe aller Frequenzen von Natur und Mensch gilt es zu erhöhen!
    Sehr guter und brandaktueller Beitrag – D A N K E !

  2. Lieber Siegfried,
    du hast es auf den Punkt gebracht und es ist immer wieder gerade jetzt sehr auffällig mit welchen Gedanken sich jemand quält oder in Licht hüllt. Es sei nach deinem Glauben.

    Herzensdank für die wundervollen Beiträge. Es ist schön immer wieder zu spüren wie viele wir sind, die es so empfinden und leben.

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