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Seit 2018 veröffentliche ich kostenlos Texte und Videos zu spirituellen Themen. Über die Jahre bekam ich zahlreiche Rückmeldungen von Menschen, die daraus Kraft schöpfen und wertvolle Impulse für ihre Lebensgestaltung erhalten. Immer wieder werde ich gefragt, wie man sich erkenntlich zeigen könnte. Nun gibt es die Möglichkeit, meine Arbeit mit einer einmaligen Zuwendung oder einem monatlichen Abo ganz nach deinen Möglichkeiten zu unterstützen. Alles, was du gibst, fließt wieder in die spirituelle Arbeit und hilft, die Botschaft weiterhin in die Welt zu tragen.

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Siegfried Trebuch

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Gibt es das Böse?

Ich werde von Esoterikern immer wieder kritisiert, weil ich Begriffe wie „die Dunkelheit“, „die Finsternis“ oder sogar „das Böse“ verwende. Sie meinen, mein Weltbild wäre rückständig, weil es „das Böse“ in Wirklichkeit nicht gäbe. Gottes Wille wäre nur gut und deswegen könne so etwas wie das Böse gar nicht existieren. Oft verwenden sie den Begriff „Gott“ nicht, weil sie ihn mit Kirche assoziieren und die Kirchen immer alles in Gut und Böse einteilen. Stattdessen verwenden sie lieber den wohlklingenderen Begriff „Universum“, der angeblich für alles steht, was gut ist.

Wo stehe ich nun? Wie ihr wisst, gehöre ich keiner Kirche an und bin auch nicht Mitglied irgendeiner esoterischen Vereinigung. Ich kenne die religiösen und spirituellen Traditionen, aber ich gehöre ihnen nicht an. Ich habe ihre Bücher gelesen, aber ich unterstelle mich keiner menschengemachten Institution. Ich bin vollkommen frei von jeglicher institutioneller Dogmatik, egal aus welcher Ecke sie stammt. Ich werde sowohl von kirchlicher wie auch esoterischer Seite kritisiert. Das Einzige, was mich interessiert, ist die Wahrheit und keine Dogmen, die nicht hinterfragt werden dürfen. Wie komme ich nun zur Wahrheit, wenn ich sie nicht von irgendeiner Religion oder Tradition übernommen habe?

Schon Sokrates wusste, dass die Antworten auf die grundsätzlichen Fragen des Lebens bereits im Menschen vorhanden sind. Durch die Ablenkungen und Verirrungen des täglichen Lebens sind sie jedoch den meisten nicht zugänglich. Sokrates betrachtete sich als „Geburtshelfer“. Durch geschickte Fragestellung half er seinen Schülern, die in ihnen bereits angelegte Wahrheit ans Licht des Bewusstseins zu bringen. Diese Wahrheit ist universell, denn sie liegt in jedem von uns verborgen und wurde von Mystikern und spirituellen Meistern aller Zeiten immer wieder aufs Neue freigelegt und gelehrt. Nichts anderes tue ich.

Vor über dreißig Jahren begann ich regelmäßig zu meditieren. Meditation ist letztlich nichts anderes, als das Heben innerer Schätze. Dem Meditierenden eröffnen sich höhere Erkenntnisräume. Mit der Zeit sieht er jegliche Form von Religion, Spiritualität, Esoterik oder sonstige Weltanschauung in einem völlig neuen, klaren Licht. Was äußerlich betrachtet so komplex und undurchschaubar erscheint, macht von innen her betrachtet plötzlich Sinn. Alle spirituellen Traditionen sind ursprünglich aus unmittelbarer innerer Erfahrung ihrer jeweiligen Gründer entstanden. Diese Erfahrungen und Erkenntnisse wurden niedergeschrieben, woraus sich mit der Zeit Rituale und Dogmen entwickelten. Leider werden diese Texte von Menschen, denen die innere Erfahrung fehlt, meist missverstanden. Hier liegt die Wurzel aller weltanschaulichen Diskrepanzen. Je tiefer die persönliche Erkenntnis ist, desto deutlicher sieht man die Wahrheiten und Irrtümer in den verschiedenen Traditionen und auch in den Glaubenssätzen des einzelnen Menschen. So sind Teile der Wahrheit in den Religionen zu finden, meist jedoch vermischt mit Unwahrheiten. Gleiches gilt für das Gebiet der Esoterik, wo die Verwirrung noch deutlich größer ist.

Ich möchte in diesem Video Licht in eine Problematik bringen, die für besonders große Missverständnisse sorgt. Es geht um die Frage nach der Existenz des Bösen. In der Esoterikszene ist die Ansicht weit verbreitet, „das Böse“ gäbe es nicht oder, um es noch krasser zu formulieren, der Teufel sei eine Erfindung der Kirche. Was sagt uns die äußere Erfahrungsrealität dazu? Wenn wir die Vorgänge in der Welt aufmerksam beobachten, müssten wir doch sehen, ob es Böses gibt oder nicht. Werfen wir einen Blick auf drei konkrete Beispiele:

Angenommen, ein Staat sprengt Gebäude auf seinem eigenen Territorium, bringt damit tausende Menschen um und macht dafür eine Terrororganisation auf der anderen Seite der Welt verantwortlich. Dieser Terroranschlag wird dann als Vorwand genommen, um fremde Länder zu bombardieren und ihre Ressourcen unter Kontrolle zu bringen. Über Millionen von unschuldigen Menschen wird Tod und Verderben gebracht, damit sich einige wenige die Taschen voller Geld stopfen können. Ich würde sagen, in so einem Fall sehen wir das Böse in Aktion.

Angenommen eine kleine Gruppe von Leuten will gegen einen anderen Staat Krieg führen. Leider gibt es keinen legitimen Grund, um einen Angriff zu rechtfertigen. Also fingiert und fälscht man einfach Beweismittel. Man könnte zum Beispiel behaupten, dass das verhasste Land Massenvernichtungswaffen produziert und seine Soldaten Säuglinge aus Brutkästen werfen. Der Aufschrei in der Bevölkerung wäre groß. Der Diktator, der vor etlichen Jahren noch ein Freund war, muss gestürzt und dem Land „Demokratie“ gebracht werden. Es kommt zu einem „gerechten“ Krieg, in dem Millionen von Menschen unsägliches Leid ertragen müssen, während die, die ihn angezettelt haben, an den Firmen beteiligt sind, die das erforderliche Kriegsgerät liefern und durch den Krieg gewaltige Profite machen. Die Toten auf beiden Seiten werden dabei stillschweigend in Kauf genommen. Ich denke, in so einem Fall sehen wir das Böse in Aktion.

Ein aktuelles Beispiel möchte ich noch bringen: Angenommen, jemand modifiziert ein ursprünglich harmloses Virus so, dass es für den Menschen bedrohlich wird. Anschließend wird dieses Virus absichtlich freigesetzt und damit eine globale Pandemie ausgelöst. Dieser Jemand kontrolliert auch die Medien und sorgt dafür, dass Angst und Panik ein Maximum erreichen. Es gibt also ein großes Problem, aber zum Glück bietet der Verursacher des Problems gleichzeitig die Lösung an, denn dieser Jemand ist auch an der Produktion von Impfstoffen beteiligt, welche als einziger Ausweg aus der Pandemie propagiert werden. Regierungen rund um den Globus werden dazu gedrängt, diese Impfstoffe mit Milliarden an Steuergeldern zu kaufen und ihre Bürger zu nötigen, sich impfen zu lassen. Die Wirksamkeit der Impfstoffe bleibt dabei zweifelhaft und für eventuell auftretende Impfschäden wird keine Haftung übernommen. Was aber sicher ist, sind die Profite derjenigen, die sich das Ganze ausgedacht haben. Wer so etwas tut, setzt einen bösartigen Willen in die Tat um, um seine eigene Profit- und Machtgier zu befriedigen. Dabei ist es ihm egal, ob eine ganze Generation von Schulkindern weltweit traumatisiert wird. Ich würde sagen, auch hier haben wir ein deutliches Beispiel für das Böse in Aktion.

Ich könnte diese Liste endlos fortsetzen, aber ich denke, ihr werdet mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass es Böses in der Welt zweifellos gibt. Aber wie ist das möglich, wenn Gott doch nur gut ist und nichts Böses geschaffen haben kann? Ich möchte diesen scheinbaren Widerspruch anhand einer sehr treffenden Analogie auflösen.

Nehmen wir an, du befindest dich in einem Raum, in dem es einen Lichtschalter gibt. Licht steht für Gott bzw. das Gute. Wenn das Licht aus ist, herrscht Dunkelheit. Man könnte annehmen, die Dunkelheit existiert tatsächlich, da sie ja deutlich wahrnehmbar ist. Sobald du jedoch das Licht einschaltest, verschwindet die Dunkelheit sofort, als wäre sie nie da gewesen. War die Dunkelheit also doch nicht so real, wie du ursprünglich dachtest? Angenommen, ein Mensch würde sein ganzes Leben in einem Raum verbringen, im dem das Licht immer an war. Dunkelheit gäbe es für ihn gar nicht. Er könnte sich nicht einmal vorstellen, wie es ohne Licht wäre.

Lasst uns dieses Beispiel noch genauer betrachten: Was ist Licht? Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen und Photonen. Es ist etwas. Es existiert aus sich heraus. Dunkelheit dagegen ist nichts. Sie besteht weder aus Wellen noch aus Teilchen. Sie hat keine eigenständige Existenz. Sie ist nicht mehr, als die bloße Abwesenheit von Licht. Wie würdest du die Frage „Gibt es Dunkelheit?“ beantworten? Ja oder nein? Ich würde sagen: Ja UND nein. Das Böse existiert genau so, wie die Dunkelheit in einem Raum ohne Licht. Sie ist als Abwesenheit von Licht vorhanden, kann aber jederzeit durch Licht zum Verschwinden gebracht werden.

Ihr seht, dass es mit der Wahrheit nicht immer so einfach ist. Wir neigen dazu, die Welt in schwarz-weiß zu sehen. Am liebsten würden wir alle Fragen mit einen klaren Ja oder Nein beantworten, aber so funktioniert es nicht. Die richtige Antwort hängt auch von der Perspektive ab, die wir gerade einnehmen. Für den, der immer im Licht gelebt hat, ist Licht die einzige Wahrheit. Für den, der immer in Dunkelheit gelebt hat, ist die Dunkelheit real. Philosophen nennen dieses Phänomen Perspektivismus. Wenn wir geistige Wahrheiten begreifen wollen, müssen wir lernen, nicht nur in Kategorien von entweder-oder zu denken, sondern auch in Kategorien von sowohl-als-auch.

Die Aussage, dass Gottes Wille gut ist, stimmt einerseits. Andererseits hat er dem Menschen auch den freien Willen geschenkt. Wir können unseren freien Willen missbrauchen und das Licht in unserer Seele ausschalten. Dadurch geben wir der Dunkelheit Raum und Böses kann geschehen.

Ich möchte an dieser Stelle ein Wort der Warnung an alle diejenigen richten, die noch immer der Überzeugung sind, es gäbe kein Böses. Böswilligkeit gibt es auch auf den feinstofflichen Ebenen in der sogenannten Astralwelt. Wer sich in diese Ebenen begibt, sei es zum Beispiel durch schamanische Methoden oder durch die Einnahme von Drogen, läuft Gefahr, sich zum Spielball böswilliger Entitäten zu machen.

Eine klare Unterscheidungsfähigkeit zwischen Licht und Dunkel ist bei jeder spirituellen Aktivität von größter Wichtigkeit, will man seine seelische Integrität nicht gefährden. Das Böse zu negieren wäre naiv und man macht sich dadurch angreifbar. Jesus sage zu seinen Jüngern: „Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!“ Diese Welt und auch die unteren Schichten der Astralebene sind voller Wölfe und wer sich dessen nicht bewusst ist, macht sich zu einer leichten Beute.

Gibt es also Menschen, die per se böse sind? Das ist wieder eine Ja/Nein-Frage. Tatsache ist, dass in JEDEM Menschen ein guter Kern steckt. Tatsache ist aber auch, dass jeder Mensch einen freien Willen besitzt und, dass er ihn missbrauchen kann, um auf Kosten anderer eigennützige Ziele zu verfolgen. Jeder Mensch hat zu jedem Zeitpunkt seines Lebens die Wahl, ob er sich seinem guten Kern zuwenden, also das Licht einschaltet, oder sich von seinem guten Kern abwenden will und somit in und aus der Dunkelheit lebt.

Wenn kein Licht in der Seele ist, wird sie finster und düster. So ein Mensch ist in diesem Zustand zum Guten nicht mehr fähig. Nach außen hin erscheint er als böse. Aber dennoch wäre das Gute in Form seines wahren Selbstes noch in ihm vorhanden, wenn auch nur in verkümmertem Zustand. Wenn er es bewusst nicht nährt, kann es auch nicht wirken. Stattdessen generiert er Leid in sich und auch für andere, die mit ihm in Beziehung stehen.

Der sogenannte „gute Mensch“ macht genau das Gegenteil. Anstatt das wahre Selbst zu verdrängen, richtet er sich bewusst darauf aus. Er nährt es mit seiner Zuwendung, wodurch es immer stärker wird. Er schaltet das Licht ein. Seine Seele wird von Glück erfüllt und sein äußeres Wirken wird zum Segen für alle, die mit ihm zu tun haben. Wenn in jedem Menschen nur Licht wäre, dann gäbe es kein Böses mehr in der Welt.

Ob jemand gut oder böse ist, ist also eine Frage des Willens. Jedem Menschen steht es offen, sich seinen selbstsüchtigen Motiven oder seinem wahren göttlichen Selbst zuzuwenden. Es liegt in deiner Hand, welche Prioritäten du in deinem Leben setzen willst. Wenn du Gutes säst, wirst du Gutes ernten. Ich kann dir nur wärmstens empfehlen, darauf zu achten, dass in dir Licht ist, denn es kommt der Tag, an dem deine innere Realität zu deiner äußeren Realität werden wird.

BöseMeditationWahrheit

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Lieber Siegfried
    Herzensdank für diesen so klaren, klärenden und wunderbaren Text, so gut verständlich auf den Punkt gebracht! Mögen ihn viele Menschen erreichen! Für mich ein echter, unterstützender Wegweiser.
    Dein Wirken ist so wertvoll, danke, danke, danke. Alles Liebe für dich Ursula Baumgartner, CH

  2. Lieber Siegfried,
    herzlichen Dank für deine wieder sehr ausfuhrlichen und gut nachvollziehbaren Erklärungen. Du bist ein große Stütze und ein Segen für diese Welt. Alles Liebe für DICH 🌹

  3. Lieber Siegfried, liebe Gaby
    eure Channelings, Videos (respektive die Transkriptionen schätze ich sehr!) und die täglichen Momente für sich sind mir seit Jahren Freude, Erinnerung, Zuversicht und Trost spendend, Impulse gebend und Denkmuster hinterfragend. Und dies alles frei zugänglich, ohne Kosten und langwieriges Einloggen verursachend… Vielen herzlichen Dank!!
    Ich bin dankbar, dass es Menschen wie euch gibt und empfehle eure Produkte jeweils gerne weiter.
    Herzliche Grüsse
    Barbara

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